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Mulkins Rast
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Name: |
Mulkins Rast |
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Lage: |
Battledale, Rauthauvyr's Road,einige Meilen südlich von Essembra |
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Zugehörigkeit (politisch): |
Battledale |
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Einwohnerzahl: |
67 (+ Kinder) |
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Zusammensetzung: |
45 Menschen (+9 Kinder), 14 Halblinge (+8 Kinder),
6 Halbelfen (+3 Kinder), 2 Elfen (+1 Kind) |
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Regierung: |
inoffizieller Dorfrat |
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Religion/Tempel: |
Schrein von Gond |
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Typische Gesinnung(en): |
Chaotisch Gut, Neutral |
Einführung
Mulkin's Rast ist ein kleines Dorf am nördlichen Rand
Battledales und ist hauptsächlich als Station auf dem Weg nach Essembra bekannt.
Die meisten Reisenden erinnern sich auch an die etwas verdrehten Sitten der
Dorfbewohner, die sich nicht nur durch Unkompliziertheit und eine gewisse
Naivität, sondern auch durch einen guten Schuss Humor auszeichnen.
Geschichte
Gegründet wurde das Dorf vor etwa 150 Jahren von den
Mitgliedern einer Karawane, die Schafe und Eisenwaren von Ordulin nach Tessembra
transportierte. Der Anführer war, wie die Legende berichtet, ein griesgrämiger,
gieriger, böswilliger Halblinghändler namens Mulkin Hinkfuß (oder Stinkfuß, wie
er meist genannt wurde und wird). An dem kleinen Bächlein, an dem heute das Dorf
liegt, legte die Karawane auf Mulkins Befehl hin Rast ein, und füllte die
Wasservorräte auf. Dabei fiel dem Gehilfen Mulkins, Hassaber N. Schönfuß, die
Wasserflasche seines Herrn in den Bach, wo sie von dessen Wassern flugs
hinfortgetragen wurde. Erzürnt zerschlug Mulkin seinen Stock auf dem Kopfe
Hassabers und stapfte wutentbrannt, dem Bachlauf folgend, in den Wald, um seine
kostbare Wasserflasche zu suchen. Seinen Gefährten befahl er, auf ihn zu warten,
bis er zurückkehren würde. Man war allseits erfreut über die Rast, nach einiger
Zeit über die ausgedehnte Rast und nach einigen Tagen über die recht angenehme
Rast. Sechzehn Tage, nachdem Mulkin aufgebrochen war, regte sich der Verdacht,
dass Mulkin gewisse Schwierigkeiten haben musste, die Flasche zu finden, oder
der Bach tiefer in den Wald führte als erwartet. Unschlüssig, ob man vielleicht
jemanden schicken sollte, um Mulkin zu suchen, entschied man sich, seinen
Befehlen doch lieber Folge zu leisten und weiterhin zu warten. Die mitgebrachten
Vorräte und Schafe sorgten für das Überleben der ehemals Reisenden, und als der
Winter kam, errichtete man sich ein paar Häuser, um nicht frieren zu müssen.
Mulkin jedoch ist noch immer nicht zurückgekehrt, um seine Angestellten für ihre
Treue und fleißige Arbeit zu loben.
Die Mütter von Mulkin's Rast jedoch erzählen ihren Kindern
noch immer, dass irgendwo dort draußen im Wald Mulkin umherstreift auf der Suche
nach seiner Wasserflasche oder vielleicht einem Kind, das sich verlaufen hat,
und deswegen alle Kinder bei Sonnenuntergang lieber zu Hause sein sollten. Auch
wird jeder Reisende vom Oberhaupt der Schönfußfamilie und damit offiziellem
Nachfolger Hassabers ausgiebig befragt, ob ihm vielleicht ein umherirrender,
grauhaariger Halbling oder eine herumliegende Wasserflasche aufgefallen sind.
Bedeutende Persönlichkeiten
Hanrald Lingram (Mensch) ist nicht nur der stärkste,
sondern wahrscheinlich auch der einflussreichste Einwohner von Mulkin's Rast.
Hanrald besitzt den größten Hof des Dorfes und ist mit seiner anpackenden,
einnehmenden Art und seinem respektlosen Humor ein geborener Anführer.
Hiernon Amselflug (Elf) genießt ebenfalls eine
gewisse Stellung innerhalb der Dorfgemeinschaft. Obwohl - oder vielleicht gerade
weil - er neben seiner recht scheuen Frau Mysala und ihrem gemeinsamen Sohn
Rondallian der einzige vollblütige Elf ist, der im Dorf ansässig ist, hören
viele auf seinen Rat, und da er mit dem Geld, das er mit seiner Begabung zum
Bogenbau verdient, den ärmeren Familien von Mulkin's Rast schon häufig
ausgeholfen hat, betrachtet man ihn als selbstlosen Wohltäter.
Wornen Adalgh (Mensch) führt das große Gasthaus der
Stadt, das denselben Namen trägt wie das Dorf. Wornen ist nicht nur von
außerhalb des Dorfes, sondern sogar ein Ausländer (ein Sembianer), doch verkennt
niemand seine Bedeutung als Inhaber des wichtigsten Betriebes der Gemeinschaft.
In seinem Gasthaus wird ein Gutteil der erwirtschafteten Güter als Wegzehrung
oder zum sofortigen Verbrauch an Durchreisende verkauft, was den Bauern und
Schafzüchtern den nicht ganz ungefährlichen Weg nach Essembra oder zu einem
anderen Markt erspart. Obwohl er des Sackes voll Goldes wegen, mit dem er das
Gasthaus dem Vorbesitzer, Tarlarth Silberbart, abgekauft hat, ursprünglich
einigen Verdächtigungen ausgesetzt war, genießt er doch das Ansehen der
Dorfbewohner, seit er Hanrald, Hiernon und einigen anderen tapferen geholfen
hat, im Winter von 1368 eine Bande marodierender Goblins zu vertreiben.
Meranda Vestriall (Mensch) zählt inzwischen 83 Jahre
und ist damit die älteste menschliche Einwohnerin. In ihrem langen Leben hat sie
so ziemlich jede Geschichte gehört, die in Battledale erzählt wird, und gibt
diese gerne weiter. Auch über die Geschichte des Dorfes ist sie naturgemäß gut
informiert, und berichtet gerne über die Ereignisse der vergangenen Jahre und
natürlich die Gewohnheiten und Seltsamkeiten ihrer Nachbarn. Da sie unbestritten
ziemlich klug ist und über einen reichen Erfahrungsschatz verfügt, suchen viele
Meranda auf, um ihren Rat einzuholen.
Jeana Schönfuß (Halbling) ist von ihrer Familie
ihrer Gewandheit und Schlagfertigkeit wegen zum Oberhaupt und damit Hassabers
Nachfolger ernannt worden. Sie führt Schurkenschreck, das offizielle
Schwert der Schönfußens, und ist häufig dabei zu beobachten, wie sie am Waldrand
patrouilliert oder Fremde nach ihrem Begehr befragt (und natürlich danach, ob
sie etwas über Mulkins Verbleib wissen). Jeana beeindruckt zwar nicht durch
Größe, ist aber verblüffend stark, und hat entweder mit ihrer flinken Zunge oder
mit ihren noch flinkeren Fäusten noch jeden Rabauken in seine Schranken
verwiesen.
Ardrenn Mains (Mensch) lebt in den Wäldern östlich
des Dorfes und besucht nur gelegentlich die kleine Gemeinschaft, um Tierfelle
und gelegentliche Fundstücke aus den umliegenden Ruinen gegen Vorräte
einzutauschen. Mains hat, wie fast jeder in Mulkin's Rast weiß, den Bösen Blick
und redet mit Krähen, Wölfen und anderen bösen Tieren.
Corantha Haldain (Mensch) war über lange Jahre
hinweg die Vertreterin der Kirche Gonds in Mulkin's Rast und ihrer hilfsbereiten
Art und heilenden Hände wegen allseits beliebt. Im vergangenen Winter wurde die
Merandas an Alter fast übertreffende Corantha vom Fieber hinweggerafft.
Halbert Anthacor (Com 1, Mensch, NG) kümmert sich seitdem um die Pflege des
kleinen Schreins, den Corantha errichtet hatte.
Oxor "Langbein" ? (Mensch) besucht mit einer
gewissen Regelmäßigkeit Mulkin's Rast auf seiner ständigen Reise durch die
Dörfer und Städte der Region. Als großer Gelehrter, erfahrener Weltenbummler und
ausgestattet mit beeindruckenden magischen Fähigkeiten, die er jedoch vor den
meisten geheim hält, kann sich Oxor nicht nur des Respekts der Dorfbewohner
gewiss sein, sondern sorgt auch immer wieder für Gesprächsstoff und ist der Held
sowohl zahlreicher Kindergeschichten wie auch haltloser Tavernengerüchte.
Varena Adalgh (Mensch) ist die beinahe überirdisch
schöne Tochter des Wirtes Wornen, deren allseitige Begabung nach allgemeiner
Ansicht jedoch von ihrem Hang zu Unvernunft und Tollkühnheiten mehr als
wettgemacht wird. Wornen geht teilweise so weit, sie nachts in ihrem Zimmer
einzuschließen, um sie von der Ausführung irgendwelcher "kluger Ideen"
abzuhalten.
Majan Mengen (Halbling) ist ein Quell ständiger
Verärgerung der Einwohner von Mulkin's Rast, da er nicht nur seinen
unzweifelhaft gegebenen Einfallsreichtum nur dazu einsetzt, jeglicher Arbeit zu
entkommen, sondern offenbar auch noch Durchreisende bestiehlt - anders ist der
gute Zustand seiner Finanzen nämlich nicht zu erklären.
Tellagand di'Arto (Mensch) gehört ebenfalls zu den
wenigen Zugezogenen und ist ohne jeden Zweifel der geheimnisvollste Einwohner
des Dorfes. Auch wenn er schon mehrere Male mit einer Bande von Abenteurern
durch Mulkin's Rast gezogen war, überraschte es doch jeden, als sich der Fremde
eines bis dahin unverdächtigen Tages im Jahre 1368 in dem Dorf niederließ, nach
eigenem Bekunden, um "sich zur Ruhe zu setzen". Da er ganz offensichtlich über
heilige Kräfte verfügt und mit der Berührung seiner Hand Wunden und allerlei
andere Leiden heilen kann, respektieren ihn die meisten Dorfbewohner, doch wird
es noch viele Jahre dauern, bis der bereits recht alte Krieger als vollwertiges
Mitglied in die Gemeinschaft aufgenommen werden wird.
Tellagand ist meist von düsterer Stimmung und sehr besorgt
um das Wohlergehen und die Sicherheit seiner Mitmenschen (und anderer
Mitgeschöpfe). Man sieht ihn selten ohne sein Schwert, das er "Ogertod" nennt.
Seinen Unterhalt bestreitet er mit Reserven, die er während seiner
"Karriere" als Abenteurer angelegt haben muss.
Umgegend
Balins Hof ist die Heimat der als etwas seltsam
bekannten und zweifelsohne etwas eigenbrötlerischen Familie Monasta.
Ferrus' Hof liegt zwischen Mulkins Rast und Wilans
Rat, einer Farmersiedlung etwa eine Tagesreise im Westen. Da für die Bauern von
Wilans Rat die Flinkfußmühle (s.u.) näher liegt als alle anderen, und auch
andere Reisende Ferrus' Hof passieren oder dort Gastfreundschaft in Anspruch
nehmen, ist Familienoberhaupt Ferrus Herramar III. über Neuigkeiten meist gut
informiert.
Rivans Hof ist der Sitz der wohlhabenden Familie
gleichen Namens, deren Lebensgrundlage in ihrem ausgiebigen Grundbesitz liegt.
Der See der zehn Krüge ist zumindest unter jungen
Leuten sicherlich das beliebteste Ausflugsziel der Region. Seinen ungewöhnlichen
Namen erhielt er nach dem legendären Halblinghelden Korrob Steinschmeißer, der
den See einem Oger abluchste, indem er ihn eintauschte gegen zehn Seen in den
schönsten Landschaften der Talländer, die sich allerdings nur als zehn
wassergefüllte Tonkrügen herausstellten.
Die Flinkfußmühle liegt inmitten des inzwischen
recht berüchtigten Waldes der Zwölf Dutzend Wasser, in dem wiederholt Orks ihr
Unwesen getrieben haben. Die gegenwärtige Müllerin, Tara Springlauf, beheimatet
zehn entschlossene Halblingkrieger in ihrem befestigten Anwesen.
Mirans Hütte ist seit dem Verschwinden des Köhlers
Mirans vor drei Jahren verlassen und wird - so berichten gestandene Abenteurer
zumindest - von Geistern heimgesucht.
Zwölf Dutzend Wasser ist eine der zahlreichen
verlassenen Elfensiedlungen der Region. Das auf Stelzen in dem recht sumpfigen
Gebiet errichtete Dorf war einst für seine kunstvollen Holzarbeiten bekannt.
Krachende Bäume ist ebenfalls eine elfische
Siedlung, doch halten sich hier noch einige wenige des Alten Volkes auf. Den
Grund für Bleiben haben die etwas abweisenden und geheimniskrämerischen Elfen
bisher wohl noch niemandem enthüllt, doch haben sie schon manch einem verirrtem
Wanderer oder Jäger den Weg nach Hause gewiesen oder ein entlaufenes Tier dem
Eigentümer zurückgebracht.
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